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Von ALEX bis OAK: Die wichtigsten Lungenkrebs-Studien

Praxisverändernd war beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) die ALEX-Studie, in der sich Alectinib als besser (Hirn-)wirksam und verträglich als der bisherige Standard erwies. Zu den Highlights zählte auch Atezolizumab, das – über die Progression hinaus eingesetzt – bei knapp 50 Prozent wieder eine Stabilisierung erzielte. krebs:hilfe! 7/17)

Vor (links) und nach Therapie mit Pembrolizumab und Carboplatin-Pemetrexed bei einem PD-L1-negativen Patienten.
Vor (links) und nach Therapie mit Pembrolizumab und Carboplatin-Pemetrexed bei einem PD-L1-negativen Patienten.

ALK-Inhibition

Die Ergebnisse der ALEX-Studie beim ALK-positiven nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) sind als extrem gut zu bewerten und legen einen neuen Erstlinienstandard fest (Shaw AT et al., Abstract LBA9008). Bei insgesamt 303 nicht vorbehandelten Patienten konnte das Progressionsrisiko mit Alectinib im Vergleich zu Crizotinib um 53 Prozent verringert werden (progressionsfreies Überleben, PFS: NR vs. 11,1 Monate, HR 0,47; p<0,0001; unabhängiger Review: 25,7 vs. 10,4 Monate; HR 0,5, p<0,0001). Insbesondere der unter Crizotinib häufige Progress ins ZNS war mit Alectinib nicht zu beobachten. Die Inzidenz von Hirnmetastasen nach zwölf Wochen belief sich auf neun vs. 41 Prozent unter Crizotinib. Die Prävalenz von Hirnmetastasen war in beiden Gruppen ausgeglichen.

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