15. Sep. 20208th Joint ACTRIMS-ECTRIMS Meeting (MSVirtual2020)

Krankheitsmodifizierende MS-Therapien

Die Diagnose Multiple Sklerose in eine Zwischenablage geschrieben
Zerbor

Angesichts der zahlreichen verfügbaren Medikamente kann die Wahl der Therapie bei Multipler Sklerose (MS) herausfordernd sein – zumal zu relevanten Fragen die Evidenz nach wie vor eher dünn ist. Dies betrifft zum Beispiel die Vor- und Nachteile einer frühen aggressiven Behandlung im Vergleich zu einer schrittweisen Eskalation der Therapie.

Für die schubförmig verlaufende Form der MS stehen heute an die 20 zugelassene krankheitsmodifizierende Therapien zur Verfügung. Damit wird die Wahl einer geeigneten Medikation zunehmend zur Herausforderung, insbesondere zum Zeitpunkt der Diagnose, so Prof. Dr. Ellen Mowry von der Johns Hopkins University School of Medicine. Die unterschiedlichen MS-Medikamente zeigen auf Gruppen-Ebene unterschiedliche Wirksamkeit hinsichtlich der Prävention von Schüben und der in der MRT sichtbaren Läsionen im Gehirn. Allerdings lassen sich diese Daten nicht immer problemlos auf eine individuelle Person mit MS umlegen, bei der unter einer bestimmten Therapie jegliche Krankheitsaktivität aufhören oder eben dramatische Schubaktivität auftreten kann.

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