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EAN 2022

Natalizumab: Neue Daten zu verlängertem Dosis-Intervall

Ärzte bewerten die Ergebnisse der Magnetresonanztomographie des Gehirns im Krankenhauskonzeptfoto. Der Neurologe mit Brille hält die Hand auf dem Glas des Negatoskop-MRT-Scans und untersucht die Struktur des Gehirngewebes

Die kürzlich publizierte Phase-IIIb-Studie NOVA fand keine signifikanten Unterschiede in der Wirksamkeit von Natalizumab bei vierwöchiger oder sechswöchiger Dosierung. Aktuell präsentierte Subgruppenanalysen zeigen das gleiche Bild.

Natalizumab ist ein in der Therapie der Multiplen Sklerose (MS) schwer verzichtbares Biologikum. Der monoklonale Antikörper ist gegen Integrine der Alpha4-Untereinheit auf T-Helfer-Zellen und auf zytotoxische T-Lymphozyten gerichtet. Dies führt zu einer Hemmung der Migration von Lymphozyten in das zentrale Nervensystem. Während Natalizumab im Allgemeinen gut vertragen wird, birgt es doch ein relevantes Risiko, nämlich die Reaktivierung einer latenten Infektion mit dem JC-Virus (Humanes Polyomavirus 2), die einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML), einer progredienten Slow-Virus-Infektion des Zentralnervensystems, resultiert.

Was ist das optimale Dosierungsintervall?

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