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Covid-19 Update 09.02.2022

Studie zu ungenügendem Impfschutz bei Immunsupprimierten; neuer Schnelltest mit PCR-Genauigkeit

Coronavirus Warnung

+++ Immunsupprimierte: hohes Risiko für ungenügenden Impfschutz – Rechenmodell aus Tirol soll Langzeitfolgen-Risiko einschätzen – Schnelltest mit PCR-Genauigkeit in China präsentiert – In Wiener Klinik nur 14 Prozent der Schwangeren geimpft – Umfrage Jugend & Corona: Langeweile, Stress und Überforderung – Weltweit mehr als 400 Millionen bestätigte Infektionen – EU-Bericht: Corona-Pandemie traf besonders ärmere Regionen +++

Immunsupprimierte: hohes Risiko für ungenügenden Impfschutz

Immunsupprimierte Patienten, deren Therapie weniger als ein halbes Jahr zurückliegt, sowie Nierentransplantationspatienten haben ein hohes Risiko, einen ungenügend guten Corona-Impfschutz aufzubauen. Das geht aus einer Studie im Fachmagazin „RMD Open“ hervor (http://dx.doi.org/10.1136/rmdopen-2021-002036). Immungeschwächte Patienten können trotz einer Sars-CoV-2-Impfung noch ein erhebliches Risiko für schwere Covid-19-Verläufe aufweisen. Die Immunantwort variiert jedoch erheblich.

Ein Forschungsteam des Inselspitals und der Universität Bern untersuchte nun systematisch, welche Gruppen besonders betroffen sind. In die Analyse flossen 23 Studien mit insgesamt 1.342 Patienten ein, die zuvor eine Anti-CD20-Therapie, eine immunsupprimierende Behandlung, erhalten hatten. Durch die Therapie wird das Immunsystem bewusst unterdrückt, um etwa Organabstoßungen nach einer Transplantation zu verhindern.

Generell zeigte sich nur bei 41 Prozent der Patienten eine nachweisbare Antikörperantwort sowie bei 73 Prozent eine zelluläre Immunantwort. Der Schutz vor schweren Verläufen nach zwei Impfungen ist demnach bei vielen immunsupprimierten Patienten ungenügend, wie das Inselspital am Dienstag, 8.2., mitteilte. Lag die Therapie allerdings mehr als sechs Monate zurück, entwickelten 63 Prozent eine gute Immunität durch Antikörper. Andernfalls waren es nur 20 Prozent der Patienten.

Aus der Studie ging ebenfalls hervor, dass Nierentransplantationspatienten deutlich schlechtere Immunantworten aufwiesen als solche, die wegen einer hämatologischen oder Autoimmunerkrankung eine Anti-CD20-Therapie erhalten hatten.

Wichtig sei, dass für die besonders empfindliche Patientengruppen eine personalisierte Impfstrategien angewendet werde, so die Forscher. In der Schweiz werde seit November 2021 deshalb für diese Gruppen generell ein angepasstes Schema mit drei Grund-Impfungen angewandt, ließ sich Erstautor Simeon Schietzel in der Mitteilung zitieren.

Studienleiter Matthias Moor betonte zudem, dass die Therapie von Autoimmunerkrankungen, Begleitmedikamente, die Behandlung von Begleiterkrankungen und, im Falle einer Covid-19-Erkrankung, Antikörpertherapien aufeinander abgestimmt werden sollten. (APA/sda)

Rechenmodell aus Tirol soll Langzeitfolgen-Risiko einschätzen

Ein Forscherteam der Medizinischen Universität Innsbruck hat im Rahmen einer Langzeitstudie, in der die Regeneration nach einer akuten Covid-Erkrankung untersucht worden war, ein Rechenmodell zur Risiko-Einschätzung für Langzeitfolgen entwickelt. Als wichtigste Parameter für länger andauernde Lungenschäden stellten sich hohe Entzündungswerte heraus, sagte Erstautor Thomas Sonnweber im APA-Interview. Insgesamt wurden 145 Menschen mit unterschiedlichen Verläufen untersucht.

Die Studie hatte eine Laufzeit von einem Jahr, in dem die Probanden, die während der ersten Corona-Welle mit der Alpha-Variante infiziert waren, viermal untersucht wurden. 60 Tage nach ihrer Infektion wurden sie einem ersten Check unterzogen, um abzuschätzen, ob es längerfristige Veränderungen der Lunge geben wird. Sollte sich, nachdem die Werte der Patienten durch den Rechner geschickt wurden, herausstellen, dass mit längerfristigen Schäden die Lunge betreffend zu rechnen ist, könne man frühzeitig mit einer engmaschigen Kontrolle und Therapie beginnen. Rund 50 Parameter können in das System, das mittlerweile auch als App verfügbar ist, eingegeben werden. Das Rechenmodell wurde in Zusammenarbeit mit einem klinikexternen IT- und Statistikunternehmen erarbeitet.

Sonnweber und sein Team konnten beobachten, dass nach einem halben Jahr noch 50 Prozent der Untersuchten eine „anhaltende Symptomatik wie Müdigkeit und Atembeschwerden“ aufweisen würden. Allerdings mussten drei Viertel dieser Patienten wegen eines schweren Verlaufs im Krankenhaus behandelt werden; man könne also keineswegs allgemein behaupten, dass die Hälfte aller Infizierten an Langzeitfolgen leiden. Je nach Schwere der Erkrankung könne nach sechs Monaten aber bei ehemaligen Intensivpatienten noch bei drei Viertel der Betroffenen Lungenveränderungen mittels Computertomographie festgestellt werden. Bei der Gruppe, die den mildesten Krankheitsverlauf hatte, waren es 20 Prozent, berichtete Sonnweber.

Es habe sich gezeigt, dass jene Menschen, die nach einer überschießenden Immunreaktion länger brauchen, um das Immunsystem wieder zur Ruhe zu bringen, anfälliger für langanhaltende Krankheitsfolgen sind; die klinischen Langzeitbeschwerden wie Müdigkeit und Atemnot ließen sich anhand des Rechenmodells nur bedingt vorhersagen, so Sonnweber. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Schwere der Symptome und Lungenveränderungen, der aber keineswegs „zwingend“ auftreten müsse, erklärte der Pneumologe. „Grundsätzlich ist es so, dass ehemalige Intensivpatienten im Langzeitverlauf schwerere Lungenveränderungen zeigen. Aber auch in dieser Gruppe war ein guter Erholungsprozess zu verzeichnen, der allerdings bei den meisten Patienten auch sechs Monate nach Erkrankungsbeginn noch nicht abgeschlossen war“, resümierte Sonnweber.

Die App sei derzeit für jeden online verfügbar. Dennoch werde es nur bei bestimmten Covid-19-Patienten sinnvoll sein, das Risiko für Langzeitfolgen damit zu erheben. Nach der Veröffentlichung der Studie am Dienstag, 8.2., im Online-Journal „eLife“ (https://elifesciences.org/articles/72500) werde man sehen, wie die Neuerung von der Fachkollegenschaft aufgenommen werde. In einer folgenden Studie werde man die Daten nach dem Beobachtungszeitraum von einem Jahr veröffentlichen. (APA)

Schnelltest mit PCR-Genauigkeit in China präsentiert

So schnell wie ein Antigentest und so genau wie ein PCR-Test – einen solchen Corona-Test haben chinesische Wissenschafter nach eigenen Angaben entwickelt. Die Forscher der Fudan-Universität in Shanghai stellten ihren Sensor am Montag, 7.2., im Fachblatt „Nature Biomedical Engineering“ vor (https://www.nature.com/articles/s41551-021-00833-7).

Bei dem Verfahren wird demnach genetisches Material auf Teststäbchen mikroelektronisch untersucht und innerhalb von wenigen Minuten ein genaues Ergebnis erzielt.

Der elektromechanische Biosensor sei tragbar und liefere binnen vier Minuten ein zuverlässiges Testergebnis, versicherten die Wissenschafter. Die neue Methode sei schnell, leicht handhabbar und sehr genau.

Für die Studie hatten die Forscher Proben von 33 Corona-Infizierten in Shanghai genommen und mit ihrem Sensor analysiert. Parallel dazu wurden PCR-Tests vorgenommen. Diese gelten als der Goldstandard bei den Corona-Tests in puncto Genauigkeit, liefern aber erst nach mehreren Stunden ein Ergebnis. Die Ergebnisse des Sensors hätten „perfekt“ mit denen der PCR-Tests übereingestimmt, erklärten die Studienautoren.

Als Gegenprobe untersuchten die Forscher auch Proben von Menschen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert waren. Außer gesunden Probanden zählten auch Grippe-Patienten dazu. Dabei habe es keine falsch positiven Ergebnisse des neuen Testverfahrens gegeben, heißt es in der Studie.

Die Forscher hoffen nun, dass ihr Testsensor zur Marktreife gelangt und dann etwa auf Flughäfen, in Gesundheitseinrichtungen oder „sogar zu Hause“ zum Einsatz kommen kann.

PCR-Tests sind nicht nur langsamer, sie erfordern auch eine Infrastruktur aus Testlabors. Sehr hohe Fallzahlen wie etwa während der gegenwärtigen Omikron-Welle führten in vielen Ländern, darunter Deutschland, zu einer Überlastung der PCR-Testkapazitäten. (APA/AFP)

In Wiener Klinik nur 14 Prozent der Schwangeren geimpft

Die Impfquote bei Schwangeren ist offenbar deutlich niedriger als beim Rest der Bevölkerung. Das zeigen Daten der Wiener Klinik Ottakring, wo zwischen Mitte September 2021 und Ende des Jahres von allen Frauen, die dort entbunden haben, im Schnitt nur 13,6 Prozent geimpft waren. „Es ist sehr problematisch, Schwangere haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Verläufe“, betonte die dortige Vorständin der Gynäkologie, Barbara Maier, am Dienstagabend (8.2.) in ORF-„Wien heute“.

„Die Frauen sind in der Schwangerschaft als Risikogruppe wirklich sehr gefährdet, aber sie gefährden damit auch ihre Kinder. Und zwar haben wir, was die Frühgeburtlichkeit betrifft, bei SARS-CoV-2-Infizierten und erst recht erkrankten Schwangeren eine drei- bis viermal so hohe Frühgeburtsrate“, berichtete Maier. In die Klinik Ottakring kommen die meisten an Corona erkrankten Schwangeren in Wien, berichtete der ORF. 250 Covid-19-kranke Frauen habe man hier schon behandelt, 15 davon mussten auf die Intensivstation, eine Frau ist nach ihrem Kaiserschnitt verstorben. Alle Betroffenen waren ungeimpft.

Dass Schwangere von der Impfpflicht ausgenommen sind, ist für Maier zwar verständlich, sei aber eine fatale Botschaft. Die Fachärztin empfiehlt wie die Medizinerinnen und Mediziner des Nationalen Impfgremiums (NIG) ausdrücklich die Corona-Schutzimpfung für werdende Mütter. Auch eine Booster-Impfung sei möglich. Nach der Geburt profitiere das Baby weiter von den Antikörpern und ist noch einige Zeit ebenfalls geschützt. (APA)

Umfrage zu Jugend & Corona: Langeweile, Stress und Überforderung

Langeweile, Stress und Überforderung: Der neue Jugend Trend Monitor von Marketagent.com und der Eventagentur DocLX zeigt die Stimmung der jungen Generation nach knapp zwei Jahren Corona und sie ist schlecht. Die jungen Österreicher sehen sich mit ihren Sorgen allein gelassen und stellen der Politik ein schlechtes Zeugnis aus, wenn es um ihre Interessen geht. Die Ausbildung habe sich mit der Pandemie verschlechtert, die mentale Gesundheit ebenso.

Und zu den Problemen an den Schulen und Universitäten würden sich Zukunftsängste gesellen, die durch wirtschaftliche und politische Instabilität geschürt werden, fasste Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl einen Aspekt der am Dienstag, 8.2., publizierten Umfrage zusammen. Auch sonst halten sich die positiven Aussagen der 2.500 im Jänner 2022 befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 24 Jahren in Grenzen, sie wünschen sich Reisen, Nachgastronomie und gemeinsame Erlebnisse mit Freunden. Stattdessen sind die Emotionen junger Menschen seit Ausbruch der Pandemie überwiegend von Langeweile (64,9%), Stress (63%), Überforderung (62,5%), Gefühlen der Einsamkeit (59,9%), Hoffnungslosigkeit (58%), Depression (56,7%) und Wut (52,5%) geprägt. Die Hälfte der jungen Österreicher machen sich vermehrt Gedanken über Krankheit und Sterblichkeit. 20 Prozent hegten schon einmal suizidale Gedanken. Negative Emotionen sind bei jungen Frauen wesentlich stärker ausgeprägt, sie leiden viel stärker unter den Einschränkungen und sind vom veränderten Alltag stärker belastet.

Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen negative Auswirkungen durch die Pandemie auf ihre mentale Gesundheit, persönliche Lebenszufriedenheit und den Kontakt mit Freunden. Fast die Hälfte (46%) gibt an, dass die Pandemie auch ihr Liebesleben verschlechtert hat. Über 40 Prozent erkennen Folgen für ihre körperliche Gesundheit und die Lebenszufriedenheit ihrer Eltern.

Rund ein Fünftel ist optimistisch geblieben und kann der Pandemie in Teilbereichen auch etwas Gutes abgewinnen. 22,7 Prozent sehen nämlich sogar positive Auswirkungen auf ihre körperliche Gesundheit; sie haben mehr Sport getrieben, vermuten die Autoren der Studie. 20,7 Prozent hat Covid-19 die rosarote Brille aufgesetzt: Ihr Liebesleben hat sich positiv entwickelt.

Während 84 Prozent ihren Tagesablauf vor der Pandemie als geregelt empfanden, tun dies mittlerweile nur mehr 55,5 Prozent. Die jungen Österreicher verbringen ihr Leben meist vor Bildschirmen, entweder vor dem ihres Smartphones oder Computers (85,6%) oder vor jenem des TV-Geräts (73,5%) und in virtuellen Treffen mit Freunden via Video-Chat (44,5%). Aber auch 45,7 Prozent helfen mehr im Haushalt mit, 34,5 Prozent treiben mehr Sport und 32,3 Prozent investieren mehr Zeit in das Lernen.

Fast alle jungen Menschen (92,8%) wünschen sich sehnlich eine Rückkehr in die Normalität. 86,3 Prozent sind überzeugt, dass die wahren Folgen der jahrelangen Virus-Präsenz erst in einiger Zeit in vollem Ausmaß sichtbar sein werden. Immerhin 82,5 Prozent haben sich mit den Einschränkungen in ihrem Leben weitgehend arrangiert und versuchen, das Beste daraus zu machen. 81 Prozent hadern damit, ob das Leben nach der Pandemie jenem vor dem Ausbruch des Virus gleichen wird.

Knapp drei Viertel (74,1%) fühlen sich durch die Pandemie ihrer Jugend beraubt und sind wütend (73,3%), dass sie diese nicht wie Gleichaltrige unter normalen Umständen erleben können. Deutlich mehr junge Menschen haben Sorge, den Anschluss zu verlieren: Lag dieser Wert im Jahr 2020 noch bei 33,5 Prozent, ist er zwei Jahre später auf 61,2 Prozent angewachsen.

 „Österreichs Jugend hat sich mit den Einschränkungen der letzten zwei Pandemiejahre zwar arrangiert und deutlich zurückgesteckt, scheint aber mittlerweile die Perspektive verloren zu haben und unter Zukunftsängsten zu leiden“, fasst DocLX-Geschäftsführer Alexander Knechtsberger die Entwicklung zusammen. (APA)

Weltweit mehr als 400 Millionen bestätigte Infektionen

Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen ist seit Beginn der Pandemie auf mehr als 400 Millionen gestiegen. Das ging aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Dienstag (8.2., Ortszeit) hervor. Die Marke von 300 Millionen war erst vor etwa einem Monat erreicht worden. Rund 5,8 Millionen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Ansteckung wurden bisher weltweit gemeldet.

Experten gehen aber sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen von höheren Dunkelziffern aus. Die Internetseite der Johns-Hopkins-Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen etwas höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO zählte zuletzt weltweit rund 397 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2. Die Zahl der weltweit verabreichten Corona-Impfdosen liegt laut WHO und JHU inzwischen bei etwa zehn Milliarden.

Die meisten bestätigten Infektionen in absoluten Zahlen gibt es den Johns-Hopkins-Daten zufolge bisher mit rund 77 Millionen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. Auf Platz zwei steht mit rund 42 Millionen Infektionen Indien mit einer Bevölkerung von rund 1,3 Milliarden Menschen, gefolgt von Brasilien mit fast 27 Millionen gemeldeten Corona-Fällen bei 210 Millionen Einwohnern. (APA/dpa)

EU-Bericht: Corona-Pandemie traf besonders ärmere Regionen

Besonders ärmere europäische Regionen sind hart von der Corona-Pandemie getroffen worden. Das geht aus einem Bericht zur Regionalpolitik der Europäischen Union hervor, den die EU-Kommission am Mittwoch, 9.2., in Brüssel präsentierte. Die sogenannte Kohäsionspolitik der EU zielt darauf ab, durch Zahlungen an Regionen Entwicklungsunterschiede zu verringern.

Dem Bericht zufolge wurde das Wachstum in weniger entwickelten Regionen generell durch die Kohäsionspolitik angekurbelt, besonders in östlichen Regionen wie in Polen oder im Baltikum. Doch die Pandemie habe Fortschritte teils wieder zunichtegemacht. So seien durch die Kohäsionspolitik zwischen 2012 und 2019 rund 17 Millionen weniger Menschen von Armut bedroht gewesen. Wegen Corona seien indes 2020 fünf Millionen wieder dazugekommen.

Vor allem ärmere Regionen, die vom Tourismus abhängen, waren demnach stark betroffen. In Südeuropa, zum Beispiel in Italien, Spanien oder Griechenland, seien viele Regionen weniger gewachsen. Die Pandemie habe auch Ungleichheiten im Gesundheitsbereich aufgedeckt. Die durchschnittliche Sterblichkeitsrate in der EU stieg dem Bericht zufolge zusätzlich um 13 Prozent während der Pandemie, in weniger entwickelten Regionen jedoch um 17 Prozent. (APA/dpa)

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