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Postoperatives Schmerzmanagement

Im Krankenhaus schläft ein kranker männlicher Patient auf dem Bett. Das Gerät zur Herzfrequenzmessung befindet sich an seinem Finger.

Bis zu 40 Prozent der chirurgischen Patienten leiden postoperativ an starken Schmerzen. Deren Behandlung ist nach wie vor höchst unzulänglich. (CliniCum 3/19)

Akute postoperative Schmerzen stehen in keinem Zusammenhang mit der Größe des chirurgischen Eingriffs oder mit dem Ausmaß der Gewebeschädigung. Eine positive Korrelation besteht mit dem Vorhandensein präoperativer chronischer Schmerzen und dem weiblichen Geschlecht, eine negative Korrelation mit dem Alter. Werden sie nicht ausreichend behandelt, trägt dies zu einer Verschlechterung von Komorbiditäten und Outcome bei. So besteht bei insuffizient kontrollierten postoperativen Schmerzen ein erhöhtes Risiko für Pneumonie, Infektionen oder tiefen Beinvenenthrombosen. Wundheilung, Blutdruck und Schlaf werden negativ beeinflusst; die Mobilisierung verzögert, die Rehabilitation verlängert sich.

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