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„Best Point of Service“ für Alkoholiker

WIEN – Am 1. Oktober fiel der Startschuss für das Pilotprojekt Alkohol 2020 von PVA, WGKK und der Stadt Wien im Rahmen der Gesundheitsreform. Im gemeinsam erarbeiteten Gesamtkonzept zur integrierten Versorgung von Alkoholkranken wird verstärkt auch auf die Einbindung des niedergelassenen Bereichs gesetzt. Dr. Hans Haltmayer, ärztlicher Leiter des neuen regionalen Kompetenzzentrums und Beauftragter für Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien, erklärt im Gespräch mit Medical Tribune, warum.

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Dr. Hans Haltmayer leitet das neue Kompetenzzentrum
für Alkohol 2020 in Wien.

MT: Herr Dr. Haltmayer, Ziel von Alkohol 2020 ist, die Versorgung von Menschen mit einer Alkoholerkrankung in Wien zu verbessern. Welche Rolle kommt dabei dem niedergelassenen Bereich zu?

Dr. Haltmayer: Eine sehr wichtige! Wir haben in Wien zwischen 35.000 und 75.000 alkoholkranke Menschen und zwischen 135.000 und 175.000 Menschen mit problematischem Alkoholkonsum. Es besteht also Handlungsbedarf. Und es war dies der Anlass, erstmals ein gemeinsam erarbeitetes Gesamtkonzept zur integrierten Versorgung Betroffener zu erarbeiten, das alle Beteiligten miteinbezieht, also niedergelassene Ärzte ebenso wie spezielle Suchthilfe-Einrichtungen im ambulanten und stationären Bereich sowie der medizinischen und beruflichen Rehabilitation.

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