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Therapie des Mammakarzinoms

Neue Optionen machen frühe Testung noch entscheidender

Seitenansicht der multiethnischen Frauengruppe mit rosa Bändern. Brustkrebsbewusstsein und Unterstützungskonzept.

Die Therapie des Mammakarzinoms wird immer exakter und schonender. Mit den Zulassungserweiterungen von Trastuzumab-Deruxtecan und Olaparib stehen nun weitere Behandlungsoptionen zur Verfügung.

Mehr als 5.000 Frauen, aber auch rund 70 Männer erkranken in Österreich jährlich an Brustkrebs. Es gebe eine Reihe von Biomarkern mit therapeutischer Relevanz, sagt Univ.-Prof. Dr. Christian F. Singer, MD, MPH, Medizinische Universität Wien, auf einer Fachpressekonferenz von AstraZeneca. Dazu zählen vor allem der HER2-Status und die BRCA1/2-Mutationen, die auch bei Prostatakarzinomen, Melanomen oder Darmkrebs vorkommen können: „Wir denken daher in Pathomechanismen.“

Je nach der Biologie des Tumors können Medikamente maßgeschneidert(er) eingesetzt werden. „Die Therapie wird immer besser, zielgerichteter und schonender“, berichtet Singer, der die neuen Zulassungserweiterungen als „kleine Revolution“ bezeichnet. Bei familiärer Häufung insbesondere von Brust- und Eierstockkrebs sowie Prostatakrebs rät er zu Gentestungen. Etwa fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebserkrankungen sind erblich bedingt.

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