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RA und Lupus am Ohr packen

Transkutane Vagusstimulation reduziert Schmerz und Fatigue

Menschliches Ohr hautnah, ohne dass Haare umgeben sind.

Ob rheumatoide Arthritis oder Lupus erythematodes: Mit den gängigen pharmakologischen Möglichkeiten können viele Betroffene nicht ausreichend gut behandelt werden. Ein neuer Ansatz ist die Vagusstimulation. Und die funktioniert offenbar auch einfach und nicht-invasiv über elektrische Impulse am Ohr.

Bei chronischen Autoimmunerkrankungen spielt das autonome Nervensystem eine große Rolle, schreiben Prof. Dr. Sara Marsal von der Abteilung für Rheumatologie der Universitätsklinik Vall d’Hebro, Barcelona, und Kollegen.1 So sind bekannterweise vagaler Tonus und parasympathische Signale bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) vermindert. Da liegt es nahe, die Krankheitsaktivität durch eine Vagusstimulation zu beeinflussen. Mit implantierten Geräten glückte das schon. Ob es auch weniger invasiv mit einer Elektrostimulation über die Haut funktioniert, hat das Team um die spanische Rheumatologin nun in einer offenen Proof-of-Concept-Studie untersucht.

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