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Update Peniskarzinom

Mit einer Inzidenz von 1:100.000 gehören Karzinome des Penis zu den seltenen Krebserkrankungen. Die Behandlung kann operativ oder chemotherapeutisch erfolgen, sollte jedoch nach Möglichkeit peniserhaltend sein.   

a: Humanes Papillomavirus (HPV)  b: Bowenoide Papulose  c: Balanitis xerotica obliterans (Lichen sclerosus et atrophicus)
a: Humanes Papillomavirus (HPV)
b: Bowenoide Papulose
c: Balanitis xerotica obliterans (Lichen sclerosus et atrophicus)

Die häufigste Entität des Peniskarzinoms ist mit rund 95  Prozent  das  Plattenepithelkarzinom.  In  der  Regel stammt dieses aus dem Epithel des inneren Vorhautblattes oder der Eichel. 

Risikofaktoren

Die nicht reponierbare Phimose und vernachlässigte Hygiene spielen eine zentrale Rolle in der Ätiologie. Darüber hinaus erhöht sich das Risiko eines Peniskarzinoms durch Rauchen (vierbis fünffach) und durch sexuelle Promiskuität (etwa fünffach). Eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) spielt aufgrund von Interaktion mit Tumorsupressorund Onkogenen (p53, Rb) wahrscheinlich eine Rolle als Kofaktor in der Karzinogenese des Peniskarzinoms.

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