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Leitlinie

Asthma bronchiale – die Stufen der Therapie

Die Phänotypisierung des Asthma bronchiale beeinflusst die Therapieoptionen und wird kontinuierlich präzisiert. Das therapeutische Stufenschema wird entsprechend angepasst. Diese Entwicklungen führten zur Herausgabe neuer Leitlinien durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und die Deutsche Atemwegsliga, an deren Erstellung auch die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) beteiligt war.1 Diese Leitlinien beziehen sich in wesentlichen Punkten auf die GINA-Leitlinie2, berücksichtigen jedoch die Gegebenheiten im deutschsprachigen Raum. (CliniCum pneumo 3/19)

Asthma bronchiale zählt als heterogenes Erkrankungsbild zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Obgleich die Daten zur Prävalenz inhomogen sind, scheint diese in den westlichen Ländern zu stagnieren, so auch in Österreich. Asthma bronchiale ist üblicherweise durch chronische Atemwegsinflammation charakterisiert. Zumeist besteht eine bronchiale Hyperreagibilität und/oder eine variable Atemwegsobstruktion. Klinisch kommt es zu respiratorischen Symptomen von wechselnder Intensität und Häufigkeit (Luftnot, Brustenge, Giemen, Husten).

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