Klasseneffekt: SGLT2-Inhibitoren bei Herzinsuffizienz mit erhaltener oder leicht reduzierter Auswurffraktion wirksam
SGLT2-Inhibitoren sind durch das gesamte Spektrum der Herzinsuffizienz unabhängig von der linksventrikulären Auswurffraktion wirksam und reduzieren insbesondere Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz. Dies konnte nun auch für dem SGLT2-Inhibitor Dapagliflozin gezeigt werden. Eine Metaanalyse der Studie zu Dapagliflozin und Empagliflozin legt nahe, dass es sich hier um einen Klasseneffekt handelt.

In der im vergangenen Jahr publizierten EMPEROR-Preserved Studie1 konnte mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin erstmals eine günstige Beeinflussung der Herzinsuffizienz mit erhaltener oder leicht reduzierter linksventrikulärer Auswurffraktion demonstriert werden. Im Rahmen des diesjährigen ESC-Kongresses präsentierte Prof. Dr. Scott Solomon vom Brigham and Women's Hospital der Harvard Medical School in Boston die Ergebnisse der DELIVER-Studie2, die annähernd gleiche Resultate für den SGLT2-Hemmer Dapagliflozin zeigen.