24. Sep. 2021Evidenz für die Allgemeinmedizin

Salzarme Ernährung bei chronischer Nierenerkrankung

Chronische Nierenerkrankungen betreffen rund zehn Prozent der Weltbevölkerung und stellen die zwölfthäufigste Todesursache dar. Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung sind Diabetes und Bluthochdruck.

Salz wird in Kochtopf gegeben.
iStock/Drbouz

Eine erhöhte Salzzufuhr stellt ebenso einen wichtigen Risikofaktor dar, da zu viel Salz zu erhöhtem Blutdruck, Flüssigkeitsretention, Proteinurie, Entzündungen, oxidativem Stress und Endotheldysfunktion führen kann. Während die Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als 5 g Salz pro Tag empfiehlt, nehmen die meisten Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen täglich 9 bis 2 g Salz über die Nahrung zu sich. Eine reduzierte Salzzufuhr könnte den Verlauf einer chronischen Nierenerkrankung positiv beeinflussen.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin Medical Tribune