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PAH gleich mit Kombi behandeln?

cartoon_tickenDas Jahr 2015 brachte für die pulmonale Hypertonie unter anderem neue Guidelines und vielversprechende Daten für die initiale Kombinationstherapie.

Ende August vorigen Jahres wurden von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Respiratory Society (ERS) neue Leitlinien für die Diagnose und Behandlung des Lungenhochdrucks veröffentlicht.(1) Gleich geblieben ist die Definition der Erkrankung: Eine pulmonale Hypertonie (PH) liegt vor, wenn der pulmonal-arterielle Mitteldruck (PAP) in Ruhe in der Rechtsherzkatheteruntersuchung größer ist als 25 mmHg.

Die Echokardiographie ist nicht geeignet, um die Diagnose PH zu stellen, sie ist aber laut Leitlinien die wichtigste Suchmethode: Wenn die trikuspidale Refluxgeschwindigkeit im Echo weniger als 2,8 m/s beträgt, ist die Wahrscheinlichkeit einer PH niedrig, über 3,4 m/s ist sie hoch. „Bei mittlerer oder hoher Wahrscheinlichkeit sollte eine Rechtsherzkatheteruntersuchung durchgeführt werden“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Horst Olschewski, Leiter der Klinischen Abteilung für Pulmonologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, Graz, die weitere Vorgehensweise. „Ergibt die Echokardiographie eine niedrige PH-Wahrscheinlichkeit, kann man darauf verzichten.“

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