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Was tun bei Diabetes und KHK?

Die aktuellen Empfehlungen der Diabetes-Gesellschaften ADA und EASD geben genaue Anweisungen, wie die Glukosesenkung bei Typ-2-Diabetikern mit manifester koronarer Herzkrankheit erfolgen soll. (Medical Tribune 49/18)

Mit bestimmten Substanzgruppen hat man bei Patienten mit kardiovaskulären Vorerkrankungen ein Ass im Ärmel.

Das im Oktober präsentierte aktuelle Konsensus-Statement der amerikanischen und europäischen Diabetes-Gesellschaften ADA und EASD betont erstmals die Rolle kardiovaskulärer Begleit- und Folgeerkrankungen bei der Auswahl einer für den individuellen Patienten geeigneten Diabetestherapie. Die Verbindung zwischen Diabetes mellitus und erhöhtem kardiovaskulären Risiko ist, so Univ.-Prof. Dr. Yvonne Winhofer-Stöckl, Medizinische Universität Wien, lange bekannt und wurde bereits in den 1970er Jahren in der Framingham-Studie dokumentiert. Daraus habe man um die Jahrtausendwende den Schluss gezogen: „Senken wir den Blutzucker, so senken wir das kardiovaskuläre Risiko.“ Die Dinge stellten sich in der Folge allerdings als komplizierter heraus. Winhofer-Stöckl: „Um das Jahr 2008 zeigten die sogenannten großen Outcome Trials, dass strikte metabolische Kontrolle zwar die mikrovaskulären Spätkomplikationen reduziert, nicht jedoch die makrovaskulären.“ Der Skandal um Rosiglitazon führte schließlich dazu, dass FDA und EMA nun große kardiovaskuläre Sicherheitsstudien zu jedem neuen Antidiabetikum verlangen.

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