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Liquid Biopsy soll Tumoren finden

Ein einfacher Bluttest soll die Früherkennung des Ovarialkarzinoms deutlich verbessern. Der in London tätige Krebsspezialist Univ.-Prof. Dr. Martin Widschwendter erhielt dafür die höchste Forschungsauszeichnung der EU. (Medical Tribune 14/2017)

Widschwendter baut in Tirol die „Research Unit P4Medicine“ auf.
Widschwendter baut in Tirol die „Research Unit P4Medicine“ auf.

ERC Advanced Grants gelten als die höchsten Auszeichnungen in der EU-Forschungspolitik. Kürzlich hat nun mit Univ.-Prof. Dr. Martin Widschwendter ein österreichischer Mediziner die mit 2,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung erhalten. Der gebürtige Tiroler ist Krebsspezialist, Tumorchirurg und Gynäkologe, arbeitet seit 2005 am University College London und leitet dort das Department of Women’s Cancer.

Mit dem Forschungspreis wird Widschwendters teilweise Rückkehr ins heimatliche Tirol finanziert: An der landeseigenen Privatuniversität UMIT in Hall bei Innsbruck baut er seit dem vergangenen Herbst die „Research Unit P4Medicine“ auf, wobei das „P4“ für „partizipatorisch“, „personalisiert“, „prädiktiv“ und „präventiv“ steht. Zentrale Aufgabe dabei ist die Implementierung eines neuen Bluttests zur Früherkennung von Unterleibskrebs. Widschwendter verweist darauf, dass beim Ovarialkarzinom 76 Prozent der Fälle erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt werden, entweder im Stadium 3 (Tumor bereits außerhalb des Beckens in der Bauchhöhle) oder im Stadium 4 (Tumor außerhalb der Bauchhöhle).

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