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Notfallmedizin: Außerklinische Geburten

GRAZ – Ungeplante außerklinische Geburten verlaufen in der Regel nicht nur rasch, sondern auch unkompliziert. Mitunter gibt es aber Situationen, in denen ein entschiedenes Eingreifen des Notarztes gefragt ist. Auf dem diesjährigen Kongress der Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin informierte ein erfahrener Geburtshelfer über den normalen Geburtsablauf und mögliche Komplikationen, die vor Ort behandelt werden müssen.

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Wenn der Arzt verspätet zu einer gebärenden Frau gerufen wird, kann die Geburt zum Notfall werden.

Eigentlich sollte es Taxi- oder Rettungswagengeburten in Österreich gar nicht geben: Definitionsgemäß beginnt die Geburt mit dem Auftreten regelmäßiger Wehen (alle 10–15 min) oder dem Blasensprung. Von da an dauert es bei Mehrgebärenden noch vier bis zwölf Stunden und bei Erstgebärenden sogar noch acht bis 18 Stunden, bis das Kind schließlich das Licht der Welt erblickt. Genug Zeit also, um in jedem Fall eine Geburtsstation erreichen zu können. „Wenn es wirklich deutlich schneller geht, dann verläuft die Geburt meist wie geschmiert“, weiß OA Dr. Martin Kaimbacher, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Landeskrankenhaus Oberpullendorf, aus eigener Erfahrung zu berichten.

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