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Dickes Knie als Spätfolge eines Zeckenstiches

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KONGRESS – Für die Lyme-Arthritis fehlen nach wie vor international validierte Diagnosekriterien. Wie Abklärung und Therapie trotzdem gelingen können, war Thema auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitationsmedizin Anfang Dezember in Wien. (Medical Tribune 50-52/2016)

„Unter den verschiedenen Manifestationen der Borreliose ist die Lyme-Arthritis am schwierigsten zu diagnostizieren und letztlich überhaupt nicht zu beweisen“, betonte der Münchner Rheumatologe Prof. Dr. Peter Herzer im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie Anfang Dezember in Wien. Die Lyme-Arthritis wurde bereits in den 1970er Jahren erstmals beschrieben, allerdings wurde die Bedeutung der Erkrankung zunächst heftig diskutiert und in Europa weitgehend negiert.

„Die Rheumatologie hat diese Erkrankung verschlafen. Dabei wäre sie eigentlich zuständig dafür“, bedauerte Herzer. Die Arthritis zählt zu den Spätmanifestationen einer Borreliose und darf nicht mit den intermittierenden, wandernden Arthralgien verwechselt werden, die in der Frühphase der Erkrankung auftreten können. Eine Lyme-Arthritis manifestiert sich bei etwa zwei Prozent der Borrelien-Infizierten. Nicht immer geht ihr ein Erythema migrans voran.

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