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Weltkrebstag am 4. Februar

Krebs in Österreich: Erster Report liefert so viele Daten wie noch nie

Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar liegt der erste „Österreichische Krebsreport“ vor. Zehn Fachgesellschaften wirkten mit, strategische Partner waren die Gesundheit Österreich GmbH und die Statistik Austria. Viele Zahlen, Daten und Fakten wurden zum Teil sogar erstmalig erhoben. Herzstück des Berichts, der künftig jährlich erscheinen soll, ist die Epidemiologie. In Österreich erkranken jedes Jahr rund 42.000 Menschen an Krebs, durch die COVID-19-Pandemie wird jedoch ein Anstieg befürchtet, warnt die Österreichische Krebshilfe. Auch die ÖGK weist auf den Rückgang der Vorsorgeuntersuchungen hin und ruft zur Früherkennung auf.

Initiiert haben den Report die Österreichische Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) sowie die Österreichische Krebshilfe. Der 68-seitige Bericht liefert erstmals eine umfassende Gesamtschau über „Krebs in Österreich“. Dafür hätten in einer „einzigartigen Zusammenarbeit“ alle wesentlichen Institutionen und Experten ihr Fachwissen eingebracht, hieß es bei einem Pressegespräch am 01.02.2022. Zahlen, Daten und Fakten seien „in großer Tiefe“ zusammengeführt bzw. zum Teil sogar erstmalig erhoben und kompakt dargestellt worden.

Ziel sei es, einen „Beitrag für eine sachlich fundierte Darstellung von Innovationen, Forschungsaktivitäten und relevanten Entwicklungen“ in der Versorgung von Krebspatienten in Österreich zu leisten, betont OeGHO-Präsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Hilbe. Es brauche eine „objektive Grundlage“, schließt sich Krebshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda an, um Innovationen zu bewerten und die versorgungsrelevanten Strukturen im Interesse der Patienten weiterzuentwickeln.

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