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Seminar zur Arbeitnehmerveranlagung

FOTO: STYLE-PHOTOGRAPHS ISTOCKNicht nur der niedergelassene Arzt in der Ordination, sondern auch Spitalsärzte können ihre Steuerbelastung reduzieren. Bei einem kostenlosen Seminar gibt es Ende Februar wortwörtlich wertvolle Tipps.

Nach dem Jahresende ist es auch für angestellte Ärzte sinnvoll, das abgelaufene Jahr über die Arbeitnehmerveranlagung steuerlich aufzuarbeiten. Dadurch bekommen sie entweder Lohnsteuer zurück oder zahlen weniger Einkommensteuer. Auch Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen Sozialversicherung und Wohlfahrtsfonds können bares Geld bringen. Sollte für weitere Vorjahre noch kein Steuerausgleich beim Finanzamt beantragt worden sein, so ist das kein Problem – es bleiben fünf Jahre Zeit, dies nachzuholen.

Spitalsärzte, die neben ihren unselbstständigen Einkünften aus dem Dienstverhältnis keine weiteren Einkünfte beziehen, sind nicht verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Allerdings besteht die Möglichkeit, eine Arbeitnehmerveranlagung zu beantragen. Das ist fast immer sinnvoll, da bei Spitalsärzten nahezu immer beruflich veranlasste Kosten anfallen, die steuerlich absetzbar sind. Die im Abzugswege einbehaltene Lohnsteuer ist dadurch naturgemäß höher als die tatsächliche Steuerschuld.

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