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Internistische Erstversorgung im KH Hietzing

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WIEN – Im Zuge des Wiener Spitalkonzepts 2030 werden in den Schwerpunktspitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) die Erstversorgungseinrichtungen ausgebaut: Es soll in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle für alle Patienten mit akuten Beschwerden geben. Nicht die Patienten „wandern“ dann von Station zu Station, sondern die Fachärzte kommen zu ihnen. Das erste neue Erstversorgungszentrum wurde im September 2012 im Krankenhaus Hietzing eröffnet. Dr. Brigitte Ettl, seit 2007 Ärztliche Direktorin des Hauses, im MT-Interview.

MT: Frau Dr. Ettl, wie hat sich das Angebot der internistischen Erstversorgung in Ihrem Haus eingespielt?

Dr. Ettl: Sehr gut, nachdem wir 2012 in größere Räumlichkeiten – mit umfassender Ausstattung in einem neuen Pavillon – übersiedelt sind. Vor allem in den ersten sechs Monaten verzeichneten wir einen vermehrten Zulauf an ambulanten Patientinnen und Patienten – wohl auch wegen der Medienberichterstattung. Das hat sich dann aber eingependelt! Das Angebot einer internistischen Erstversorgung ist aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Das Konzept, sich die Patienten in einer Notfallabteilung anzusehen und zu differenzieren, ob sie einer ambulanten oder stationären Behandlung bedürfen, ist gut aufgegangen: Wir haben trotz steigender Patientenzahlen in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr Spitalsaufnahmen. Das heißt wir haben eine Pufferwirkung: Es werden heute mehr Patienten ambulant behandelt als früher.

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