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Unnötige Antidepressiva-Verschreibung durch kurze Depressions-Fragebögen

Anthony Jerant untersucht einen Patienten.
Anthony Jerant untersucht einen Patienten.

Kurze Fragebögen zur Identifizierung von Patienten mit einem Risiko für Depressionen gehen mit einer hohen Verschreibungsrate von Antidepressiva einher, auch wenn diese gar nicht benötigt werden. Das ergab eine Studie, die im "Journal of the American Board of Family Medicine" veröffentlicht wurde.

Die als "brief depression symptom measures" bekannten Kurzfragebögen werden häufig in der Primärversorgung verwendet, um bei Patienten die Häufigkeit und Schwere der Symptome einer Depression zu bestimmen. Ein Forscher-Team um Anthony Jerant vom Davis Health System der University of California führte eine explorative Studie durch, die 595 Patienten in der Primärversorgung einschloss. Die für die Studie ausgewählten Probanden hatten laut dem "Patient Health Questionnaire – 9 (PHQ-9)" ein geringes Risiko für Depressionen. Am Tag der Testung mit dem PHQ-9 suchten die Patienten ihre Hausärzte auf, welche über die vorausgegangenen Tests nicht informiert wurden.

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