Home / Politik / Tauziehen um die Pharmarabatte

Tauziehen um die Pharmarabatte

Braucht es doch kein Gesetz zur Regelung der Rabatte der Pharmaindustrie? Vergangene Woche brachten neue Argumente wieder Schwung in die Verhandlungen zwischen Pharmig und Hauptverband.

Der Rahmen-Pharmarabatt läuft Ende des Jahres aus – ob es letztlich zu einer gesetzlichen oder vertraglichen Lösung kommt, ist noch offen.
Der Rahmen-Pharmarabatt läuft Ende des Jahres aus – ob es letztlich zu einer gesetzlichen oder vertraglichen Lösung kommt, ist noch offen.

vergangener Woche vorsichtig optimistisch, doch noch eine Verhandlungslösung zu den Pharmarabatten erzielen zu können. Die Pharmig hätte vom Hauptverband eine Punktion übermittelt bekommen, über die man erst beraten wolle. Mit dem Letztangebot der Pharmig, für 2016 100 Mio. Euro und die nächsten zwei Jahre mindestens je 30 Mio. Euro zu zahlen, würde diese Punktation aber noch nicht korrelieren. Eine Einigung könnte aber noch diese Woche erfolgen.

Am 30. Oktober ging die Begutachtung der vom Gesundheitsministerium vorgeschlagenen Novelle des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes zu Ende. 20 Stellungnahmen sind auf der Website des Parlaments veröffentlicht worden. Neben den Sozialpartnern Bundesarbeitskammer, Gewerkschaft und Wirtschaftskammer meldeten sich u.a. auch die Industriellenvereinigung, sechs Pharmaunternehmen, drei Landesregierungen (Vorarlberg, Tirol und Wien) sowie Apotheker- und Zahnärztekammer zu Wort. Von der Österreichischen Ärztekammer gab es keine Stellungnahme, MT kontaktierte aber den ÖÄK-Referenten für  Medikamentenangelegenheiten Dr. Otto Pjeta. Seine (zurückhaltende) Antwort lesen Sie rechts unten.

Ihre Vorteile auf medONLINE.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & und bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?