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Montgomery brachte Wiener Ärzten Glück

SPITALSARZTE - Der Präsident der deutschen Bundesärztekammer Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery organisierte 2006 den bisher größten Ärztestreik in Europa. Nun gab er den Wiener Kollegen wertvolle Ezzes für die Verhandlungen.

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BÄK-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery ist ein gewiefter Verhandler, nicht nur die Wiener AKH-Ärzte können seine Tipps nun gut brauchen.

Frank Ulrich Montgomery strahlt auch nach einem anstrengenden Tag Energie und Gelassenheit gleichzeitig aus. Vergangene Woche war der Präsident der deutschen Bundesärztekammer aus Hamburg nach Wien gekommen, um zunächst bei der Betriebsversammlung am Wiener AKH zu sprechen, dann mit seinen Gastgebern in der Wiener Ärztekammer zu debattieren, Journalisteninterviews zu geben und sich schließlich noch einer Podiumsdiskussion in der Standesvertretung zu stellen.

Seine Motivation für die Reise nach Wien: „Den Kollegen ein bisschen Mut machen.“ Als Präsident der deutschen Bundesärztekammer ist Montgomery oberster Vertreter von 450.000 Ärzten. Was die Wiener Kollegen ihrem deutschen Gast über die aktuelle Situation der Spitalsärzte zu berichten hatten, kam Montgomery frappierend bekannt vor. War der Hamburger Radiologe doch viele Jahre Vorsitzender des Marburger Bundes, der deutschen Gewerkschaft für die angestellten und beamteten Ärzte. In dieser Funktion war Montgomery 2006 die Leitfigur einer monatelangen Streik- und Protestbewegung der deutschen Spitalsärzte, an deren Höhepunkt am 7. August 2006 15.800 Ärzte an rund 140 kommunalen Krankenhäusern die Arbeit niederlegten.

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