Daten zum schweren allergischen Asthma
Mit der Verfügbarkeit des monoklonalen Antikörpers Omalizumab, der gegen zirkulierendes Immunglobulin E gerichtet ist, kann bei vielen Patient:innen mit schwerem allergischem Asthma eine deutliche Symptomverbesserung erzielt werden. In einer retrospektiven Studie wurde die Versorgung der Patient:innen in Österreich untersucht.

Asthma wird heutzutage als ein breites Spektrum an klinischen Präsentationen (Phänotypen) mit unterschiedlichen Pathomechanismen verstanden. Allergisches Asthma gilt als häufigste Asthmaform bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bis zu 50 Prozent der Bevölkerung weisen eine Sensibilisierung gegen ein Inhalationsallergen auf und bis zu 30 Prozent haben eine klinisch manifeste Allergie.1 Die Prävalenz von Asthma (ISAAC-Kriterien) in Österreich beträgt 4,4–6,4 Prozent bei Kindern und Jugendlichen.2 Der Anteil der Asthmatiker:innen mit einer schweren Verlaufsform wird auf ca. 2,7 Prozent geschätzt.3