7. März 2026"Shared Cytokines" als pathogenetische Brücke

Komorbiditäten bei chronisch entzündlichen Hauterkrankungen

Chronisch entzündliche Hauterkrankungen sind oft eng mit systemischen Komorbiditäten verbunden. Zentrale pathogenetische Mechanismen liegen in der gemeinsamen Zytokinvermittlung, etwa durch TNF-α, IL-17, IL-23 und IL-6, die Entzündungsprozesse über das Hautorgan hinaus initiieren.

Assoziierte Komorbiditäten bei Dermatosen
Alexandra/stock.adobe.com

Das Konzept hinter den assoziierten Komorbiditäten bei chronisch entzündlichen Hauterkrankungen sind die „Shared Cytokines“. Die „Big Player“ sind TNF-α, Interleukin-6, -17 und -23. „Sie wirken in unterschiedlichen Kompartimenten und genau deshalb sehen wir so viele Begleiterkrankungen“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Constanze Jonak von der Immundermatologischen Ambulanz der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien. Das erkläre auch, warum Medikamente, die einzelne Zytokine blockieren, teils indikationsübergreifend eingesetzt werden können. Denn diese Zytokine fördern nicht nur die lokale Entzündung, sondern auch metabolische, kardiovaskuläre und psychiatrische Erkrankungen.

Um den Inhalt zu sehen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.
Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum derma