6. März 2026Frauen nach programmiertem Kryotransfer besonders gefährdet

Erhöhtes Risiko für Thromboembolien nach künstlicher Befruchtung

Immer mehr Frauen erfüllen sich ihren Kinderwunsch mithilfe assistierter Reproduktionstechnologien (ART). Zu deren langfristigen gesundheitlichen Folgen gibt es jedoch nur begrenzte Evidenz. Insbesondere, ob Frauen nach einer künstlichen Befruchtung ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko haben, ist unklar. Eine aktuelle Studie widmete sich dieser Frage.

Beratung zu Thromboembolie-Risiko nach künstlicher Befruchtung
fizkes/stock.adobe.com

Bisher fanden Wissenschaftler keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen ART und kardiovaskulären Erkrankungen. Frühere Studien berücksichtigten oft nicht wichtige Informationen, etwa zu erfolglosen Behandlungszyklen und unterschiedlichen ART-Verfahren wie frischen oder kryokonservierten Embryotransfers.

Hinweise deuten darauf hin, dass insbesondere programmierte Kryozyklen, bei denen ein zuvor eingefrorener Embryo in eine hormonell vorbereitete Gebärmutter transferiert wird, mit einem erhöhten Risiko verbunden sein könnten. Huong Thu Nguyen vom norwegischen Institut für Public Health und Kollegen untersuchten systematisch, wie Anzahl und Art der ART-Zyklen das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen beeinflussen.

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