EASD: Intervallfasten kann glykämische Variabilität verbessern
Die Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme auf ein Zeitfenster von 8 Stunden pro Tag zu begrenzen, kann die Insulinsensitivität und Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Risiko für Typ-2-Diabetes verbessern. Eine am EASD 2024 präsentierte randomisierte Studie zeigte zudem, dass die Vorteile bereits nach 3 Tagen sichtbar sind, selbst ohne Kalorienreduktion.

Die Einschränkung der Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme auf ein 8-Stunden-Zeitfenster pro Tag (time-restricted eating, TRE) verbessert die Insulinsensitivität und die Blutzuckerkontrolle bei Erwachsenen mit Risiko für Typ-2-Diabetes. Vorangegangene Studien haben die Benefits von TRE, bei dem eingeschränkt wird, wann, nicht aber, was gegessen wird, auf eine reduzierte Kalorienzufuhr zurückgeführt. Der Effekt auf die glykämische Variabilität war jedoch unklar. Es wurde auch angenommen, dass es sinnvoll ist, das 8-Stunden-Essfenster auf eine frühe Tageszeit zu verlegen, da dies dem zirkadianen Rhythmus besser entsprechen könnte.
SO 055, Abstract 689, „Time restricted eating improves glycaemic variability, independently of energy intake, in adults at risk of type 2 diabetes”, EASD Annual Meeting, 10.9.2024
