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Keine Angst vor L-Dopa bei M. Parkinson

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KONGRESS - Die zukünftigen Diagnosekriterien für Morbus Parkinson und die Ersteinstellung von jüngeren Patienten mit L-Dopa wurden auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie in Graz diskutiert.

Beim M. Alzheimer ist es bereits gelungen, Vorstufen der Erkrankung zu definieren, die es in Zukunft vielleicht ermöglichen, durch frühzeitige Intervention die Krankheitsprogression zu verlangsamen oder gar zu stoppen. In ähnlicher Weise versucht derzeit auch die International Parkinson and Movement Disorders Society (MDS) in ihren neuen Diagnosekriterien für die Parkinson-Erkrankung ein Prodromalstadium zu definieren, in dem der neurodegenerative Prozess bereits begonnen hat, aber noch keine motorischen Symptome vorhanden sind. Ausgegangen wird dabei von prospektiven populationsbasierten Studien, in denen die Konversion von Patienten mit bestimmten Symptomen und Störungen untersucht wurde. So weiß man, dass teilweise Verluste des Geruchssinns, Obstipationen, Depressionen und REM-Schlaf-Verhaltensstörungen mit einem erhöhten Parkinson-Risiko assoziiert sind.

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