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Mit „Peers“ jugendliche Suizide verhindern

Suizidprävention bei Jugendlichen gelingt am besten mithilfe von Gleichaltrigen, sogenannten „Peers“. Das zeigen die EU-Projekte SEYLE und SEYLA, an denen auch Österreich mitgewirkt hat. Nun sollen Suizidpräventionskurse an Schulen etabliert werden.

Gleichaltrige erkennen am besten psychische Krisen in ihrem Umfeld.
Gleichaltrige erkennen am besten psychische Krisen in ihrem Umfeld.

In der Suizidprävention bei Jugendlichen sind Peers, also gleichaltrige Freundinnen und Freunde, der erfolgversprechendste Zugang. Diese These hat das EU-Projekt „Saving and Empowering Young Lives in Europe“ (SEYLE) bestätigt. 11.000 Schülerinnen und Schüler aus elf Ländern im Alter von 14 bis 16 Jahren haben ab 2010 daran teilgenommen. Federführend dabei war das Stockholmer Karolinska Institut, in Österreich hat der Haller Psychiater Univ.-Prof. Dr. Christian Haring das kleine Projektteam geleitet. Stellvertretend für Österreich waren Tiroler Schulen das SEYLE-Projektgebiet. Vier Modelle wurden in diesem Projekt, das sich nicht nur mit Suizidprävention befasste, sondern auch mit „riskanten und selbstschädigenden Verhaltensweisen“, auf ihre Wirksamkeit untersucht:

  • der Peerzugang
  • Fragebögen, mittels derer Jugendliche mit psychischen Problemen identifiziert werden
  • die Erhöhung der Kompetenz von Lehrern im Umgang mit Jugendlichen mit psychischen Problemen (Gatekeeper-Schulung)
  • Plakataktionen in den Schulen

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