Home / Innere Medizin / Rheumatologie / Rheuma und Schwangerschaft: exakte Risikoabschätzung als Voraussetzung

Rheuma und Schwangerschaft: exakte Risikoabschätzung als Voraussetzung

Belly of a pregnant women

Als häufigste entzündlich rheumatische Erkrankung betrifft die rheumatoide Arthritis 0,5 – 1 % der Bevölkerung. Dabei sind Frauen dreimal häufiger betroffen als Männer. Neue Therapien inklusive der Biologika führten neben einer Verbesserung der Lebensqualität und der körperlichen Funktion nun dazu, dass das Thema Kinderwunsch und Familienplanung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Jedoch dürfen bestimmte Medikamente während Konzeption und Schwangerschaft nicht eingenommen werden, was auch in den entsprechenden EULAR-Empfehlungen festgehalten wird.1

Methotrexat während der Schwangerschaft kontraindiziert

Bei Patientinnen mit rheumatoider Arthritis (RA) ist die Fertilität vergleichbar mit der Normalbevölkerung.2 Häufig ist allerdings die Dauer bis zur Konzeption verlängert, insbesondere bei höherer Krankheitsaktivität, sowie bei NSAR- und Steroideinnahme (>7,5 mg/Tag) vor der Konzeption.3 Demzufolge sollte bei Kinderwunsch die Krankheitsaktivität vor der Konzeption größtmöglich unterdrückt werden, ohne aber erhöhte Steroid- oder NSAR-Dosen zu verabreichen.

Ihre Vorteile auf medONLINE.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & und bleiben Sie top-informiert!

LOGIN

Login

Passwort vergessen?