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Pillen oder PCI bei stabiler KHK?

KONGRESS - Die zentrale Frage bei stabiler KHK ist nicht nur, ob revaskularisiert werden soll oder nicht, sondern auch, ob eine invasive Abklärung in jedem Fall nötig ist. Ein Update von der ÖGIM-Jahrestagung.

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Egal, ob revaskularisiert wird oder nicht, Medikamente und Lebensstil sind bei stabiler KHK zu optimieren.

Das Wichtigste gleich vorweg: Zur Frage, ob bei Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit (KHK) eine Therapieentscheidung ohne Kenntnis der Koronarmorphologie getroffen werden kann, fehlt jegliche Evidenz. Denn die wichtigsten Studien zur stabilen KHK, COURAGE und FAME-II, beschäftigten sich beide mit der Frage, ob die Patienten hinsichtlich der Prognose von einer perkutanen Koronarintervention (PCI) profitieren.

Das heißt: Alle Studienteilnehmer wurden zuvor angiographiert. Erst dann erfolgte der Studieneinschluss und damit die randomisierte Zuordnung zu einer invasiven oder konservativen Therapie. Welche Patienten mit stabiler KHK invasiv abgeklärt werden sollten, wird daher weiter kontrovers diskutiert.

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