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Hypertonie: Abschied von der Monotherapie

Die neue europäische Leitlinie zur Blutdruck-Therapie lässt die Blutdruck-Grenzwerte unverändert, gibt jedoch Empfehlungen zu einer aggressiveren Therapie. Fixkombinationen bewährter Antihypertensiva sollen verstärkt zum Einsatz kommen. (Medical Tribune 38/18)

„Out of Office“-Messungen – sprich die Selbstmessung und die 24-Stunden-Messung – sollen vermehrt zur Diagnosesicherung bei Verdacht auf Bluthochdruck zum Einsatz kommen.

Gemeinsam mit der Europäischen Blutdruckgesellschaft ESH hat die Europäische Kardiologengesellschaft ESC eine neue Leitlinie zum Management der Hypertonie herausgegeben. Insgesamt gibt das Dokument etwas aggressivere Therapiestandards vor als bisher – ohne jedoch die extrem niedrigen Zielwerte der amerikanischen Gesellschaften zu übernehmen. Tatsächlich liegen die Probleme nicht in der noch besseren Einstellung gut eingestellter Patienten. Prof. Dr. Bryan Williams vom University College London unterstrich anlässlich der Präsentation der neuen Leitlinie die insgesamt bescheidenen Erfolge der Blutdrucktherapie. Weltweit wissen weniger als die Hälfte der Hypertoniker von ihrer Erkrankung, noch weniger werden behandelt. Insgesamt können nur etwas mehr als zehn Prozent der Menschen mit Hypertonie als kontrolliert bezeichnet werden.

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