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Mehrheit der KABEG-Ärzte für neues Gehaltsschema

Das neue Gehaltsschema für die Mediziner an den KABEG-Spitälern findet bei den Betroffenen überwiegende Zustimmung. In der kommenden Regierungssitzung nach Ostern soll nun das von der Personalvertretung, dem Land Kärnten und der Kärntner Ärztekammer verhandelte Paket beschlossen werden.

LH Dr. Peter Kaiser: Mit dem neuen Gehaltsschema werden eine Besserstellung der Jungärzte und attraktive Anreize für den Arbeitsplatz Spital gesetzt.

LH Dr. Peter Kaiser: Mit dem neuen Gehaltsschema werden eine Besserstellung der Jungärzte und attraktive Anreize für den Arbeitsplatz Spital gesetzt.

Nachdem sich die Ärztekammer für Kärnten, die KABEG, die Spitalsärzte und der Betriebsrat an den Kärntner Landeskrankenhäusern am 23. März auf ein neues Gehaltsmodell für die KABEG-Ärzte geeinigt hatten, gingen am 2. April die Betriebsversammlungen der Spitalsärzte mit einer großen Mehrheit für das neue Gehaltsschema zu Ende.

Laut dem Facebookauftritt der Kärntner Ärztekammergruppierung wirsindeswert.at kam es zu folgendem Abstimmungsergebnis:
Klagenfurt: 87 % Zustimmung (27 Gegenstimmen, 4 Enthaltungen)
Villach: 1 Gegenstimme, 2 Enthaltungen
Wolfsberg: 1 Enthaltung
Hermagor: einstimmig

Das Gehaltsmodell sieht Einstiegsgehälter von 3.000 Euro vor. Mit Zulage und Überstunden wird nach Angaben der Landesvertreter ein Berufseinsteiger bei einer 48-Stunden-Woche auf ein Bruttogehalt von knapp 5.000 Euro kommen. Fachärzte werden am Anfang ihrer Karriere ein Grundgehalt von gut 4.800 Euro beziehen und kommen mit Zulagen und Überstunden bei einer 48-Stunden-Woche auf knapp 7.600 Euro. Auch bei Aus- und Fortbildungen dürfte es Verbesserungen geben.

Landeshauptmann Peter Kaiser erklärte in einer Aussendung, dass nach der Beschlussfassung in der Regierung das entsprechende Gesetz am 30. April im Landtag beschlossen werden und nach der Verlautbarung rückwirkend mit Jahresbeginn in Kraft treten soll.

Das Land wird für das neue Modell 13,5 Millionen Euro bereitstellen.

Quelle: APA