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Eine Methode etabliert sich in der Praxis

Foto: iStock/Onur Döngel

Nicht nur die genetische Disposition psychiatrischer Erkrankungen ist schon lange bekannt, auch für Unterschiede im Therapieansprechen bzw. im Auftreten von Nebenwirkungen spielen genetische Variationen eine Rolle. Einige Forschungsergebnisse werden inzwischen auch schon in die klinische Praxis umgesetzt. 

Erste Hinweise für genetische Einflüsse auf medikamentöses Therapieansprechen wurden bereits in den 1950er Jahren gefunden (Hughes et al., 1954; Alving et al., 1956; Kalow, 1956). Das Forschungsgebiet der Pharmakogenetik untersucht nun diesen Einfluss von Genen auf Arzneimittelwirkungen und -nebenwirkungen. Neuere Studien fanden Hinweise, dass häufig vorkommende genetische Varianten ca. 42 Prozent der individuellen Unterschiede im Therapieansprechen erklären können (Tansey et al., 2013).

Dies stellt eine große Chance für die potenzielle Etablierung einer personalisierte medikamentöse Therapie dar, da in der klinischen Praxis genetische Polymorphismen die am leichtesten zu gewinnenden biologischen Marker (einmalige Blutabnahme) sind und, so zeigen viele aktuelle pharmakogenetische Befunde, auch die vielversprechendsten (z.B. für antidepressives Therapieansprechen).

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