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Nahrungsergänzungsmittel: Schleichende Gefahr Osteoporose

Bildnachweis: FrauengesundheitszentrumGerade bei der Osteoporose kommt der evidenzbasierten Prophylaxe und Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln besondere Bedeutung zu.

Gleich vorneweg: Osteoporose ist keine Erkrankung des Alters. Es handelt sich um eine Stoffwechselstörung, die bereits im Kindes- und Jugendalter schleichend beginnt. In der Prävention stehen vor allem Calcium und Vitamin D3 im Mittelpunkt, doch der Knochen benötigt noch weitere Mikronährstoffe. Eine Literaturrecherche zeige, dass …

… die Magnesiumaufnahme in direktem Zusammenhang mit der Knochendichte steht und die Supplementierung mit Magnesium bei Frauen mit Osteoporose Vorteile zeigt.

In einer Studie wurde den Probanden über 30 Tage 1830 mg Magnesiumcitrat gegeben, wodurch die Osteocalcinkonzentration messbar anstieg. Osteoporosepatienten werden häufig mit Bisphosphonaten behandelt, die mit Magnesium schwer resorbierbare Komplexe bilden. Daher ist ein Einnahmeabstand von zwei Stunden einzuhalten. Die Regulation des Magnesiumhaushalts ist von einem komplexen System an Transportern im Magen-Darm-Trakt und in den Nieren abhängig, weshalb bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder der Nieren häufig ein Magnesiumdefizit beobachtet wird. Bemerkenswert ist, dass Personen mit einem Magnesiumdefizit auch häufig niedrige Vitamin- D3-Spiegel zeigen. Bei ihnen verbessert die Magnesium-Substitution das biochemische Ungleichgewicht.1

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