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Liposarkome: Viele unterschiedliche Subtypen

Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Comprehensive Cancer Center Graz diskutierten Experten den aktuellen chirurgischen Therapiealgorithmus und stellten zwei neue medikamentöse Optionen bei Liposarkomen vor. 

Ein Beispiel für atypische lipomatöse Tumore, bei denen zwar Rezidive auftreten können, aber keine Metastasierung zu befürchten ist. Eine marginale Resektion ist hier zulässig.
Ein Beispiel für atypische lipomatöse Tumore, bei denen zwar Rezidive auftreten können, aber keine Metastasierung zu befürchten ist. Eine marginale Resektion ist hier zulässig.

Die Liposarkome zahlen mit rund 20 Prozent zu den häufigsten Weichteilsarkomen. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt zwischen 50 und 70 Jahren, wobei Männer geringfugig häufiger betroffen sind als Frauen. Die häufigsten Lokalisationen sind untere Extremität (59%), obere Extremität (16%), Retroperitoneum (15%) und Körperstamm (8%). Besonders häufig treten Liposarkome am Oberschenkel (41%) auf. Die Komplexitat der mesenchymalen Tumore zeigt die rezente WHO-Klassifikation, die 117 unterschiedliche gut- und bosartige Weichteiltumore unterscheidet. „45 Prozent dieser Tumore zeigen wiederkehrende zytogenetische und molekulare Veränderungen – vor allem Translokationen“, berichtet Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Bernadette Liegl-Atzwanger, Institut fur Pathologie, Subzentrum Sarkome des Comprehensive Cancer Center (CCC) Graz.

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