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HCC: Lenvatinib plus transarterielle Chemoembolisation als First-Line-Therapie

Wissenschaft hat etwas Faszinierendes

Bisher hat Lenvatinib, eine Erstlinientherapie für Patient:innen mit fortgeschrittenem hepatozellulärem Karzinom, nur bescheidene Überlebensvorteile gezeigt. Durch eine Kombination mit einer transarteriellen Chemoembolisation verbesserten sich die klinischen Ergebnisse jedoch deutlich. Die Ergebnisse dieser Phase-III-LAUNCH-Studie wurden nun im renommierten Journal of Clinical Oncology publiziert.

Hintergrund

Der Multikinase-Inhibitor Lenvatinib wird in der S3-Leitlinie als Erstlinientherapie des fortgeschrittenen und/oder inoperablen hepatozellulären Karzinoms empfohlen. Im klinischen Alltag erweist sich die Monotherapie als gut verträglich und wirksam, weist jedoch nur bescheidene Überlebensvorteile auf. Aus diesem Grund wurden in der LAUNCH-Studie die klinischen Ergebnisse von Lenvatinib in Kombination mit transarterieller Chemoembolisation mit der Lenvatinib-Monotherapie bei dieser Patient:innengruppe verglichen.

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