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Belastungsdyspnoe und Seehöhe haben Einfluss auf die Mortalität von COPD-Patienten

Gesicht eines älteren Mannes mit Sauerstoffkanüle, die Sauerstoff durch die Nasenlöcher einbringt.

Eine schwere Belastungsdyspnoe geht bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oft auch mit einer ungünstigen Prognose einher. Doch auch die Höhenlage, in der die Patienten wohnen, hat einen Einfluss auf die Mortalität.

„Dyspnoe ist ein Kardinalsymptom bei Patienten mit COPD und mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert“, unterstreicht Dr. J. Alberto Neder, Kingston Health Science Center & Queen’s University, Kingston, Kanada. „Eine Belastungsdyspnoe bei COPD reflektiert die Summe an Einflüssen von zahlreichen Co-Faktoren wie Ventilationseinschränkung, frühe kritische Inspirationseinschränkung, Beeinträchtigung des Gasaustausches, eingeschränkte Sauerstoffversorgung und kardiovaskuläre Komorbiditäten.“ Patienten, die von einer schweren Belastungsdyspnoe berichten, präsentieren sich auch mit einer ungünstigen Prognose. Untersucht wurden 300 Patienten mit milder bis schwerer COPD, die sich einem kardiopulmonalen Belastungstest (CPET) mit Messung der Belastungsdyspnoe (Borg-Skala 0–10) unterzogen hatten. Die Gesamtmortalität wurde bis zu 20 Jahre nach dem CPET erfasst.

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