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Rückenmarkstimulation: gute Wirkung bei chronischen Rückenschmerzen

Senior Gesundheitspersonal im Gespräch mit Patientin im Krankenzimmer. Doktor, der der älteren Frau zuhört, die Rückenschmerzen hat.

Einer Studie zufolge wirkt die neuartige DTM-Rückenmarkstimulation deutlich besser gegen bestimmte Formen von chronischen Rückenschmerzen als konventionelle Stimulationsmethoden, weil sie zusätzlich zu Neuronen auch Gliazellen anregt.

Die Rückenmarkstimulation mit elektrischen Impulsen könnte eine erfolgversprechende Alternative sein, wenn herkömmliche Therapien bei diesen Beschwerden nicht den gewünschten Erfolg haben. Besonders wirksam scheint die neue Rückenmarkstimulationstechnik DTM (Differential Target Multiplexed) zu sein. In  einer zwölfmonatigen Studie konnten bei 79 Patienten mit chronischen Rückenproblemen deutlich bessere Resultate erreicht werden als mit konventionellen Stimulationstechniken. „Als Alternative oder Begleittherapie zu anderen Behandlungsformen, die alleine zu keiner ausreichenden Linderung geführt haben, hat diese neue Art der implantierbaren Rückenmarkstimulation großes Potenzial, die Schmerzversorgung von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zu verbessern“, sagt ÖSG-Vorstandsmitglied Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Eisner, Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck, anlässlich der 20. Österreichischen Schmerzwochen der Österreichischen Schmerzgesellschaft, bei denen heuer Rückenschmerzen im Fokus stehen.

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