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EASD 2020

Periphere Neuropathie als kardiovaskulärer Risikomarker

Patienten mit Typ-2-Diabetes, die bereits früh im Krankheitsverlauf Symptome einer peripheren Neuropathie zeigen, haben ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Das zeigen die Ergebnisse einer Analyse zweier dänischer Studien. 1

Die diabetische periphere Neuropathie (DPN) ist eine häufige Komplikation des Diabetes mellitus und bei zehn bis 15 Prozent der Patienten mit Typ-2-Diabetes bereits bei Diagnosestellung vorhanden. Später im Verlauf kann sie zu Ulzera an den Füßen und zu Amputationen führen. Ulzera sind bekanntermaßen auch mit einem hohen kardiovaskulären Risiko assoziiert. Nun ging eine dänische Studie der Frage nach, ob Symptome einer (DPN) früh im Krankheitsverlauf ein Marker für hohes kardiovaskuläres Risiko und erhöhte Mortalität in der Zukunft sind.

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