Home / Medizin / Innere Medizin / Hämatologie und internistische Onkologie / mUC: Wirksamkeit von Erdafitinib über alle Subgruppen hinweg konsistent
ESMO Virtual Congress 2020

mUC: Wirksamkeit von Erdafitinib über alle Subgruppen hinweg konsistent

Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) mit einer FGFR-Alteration profitierten in der Phase-II-Studie BLC2001 von einer Therapie mit Erdafitinib, das nach mehreren Vortherapien eingesetzt worden war. Diese Studienergebnisse hatten zur Zulassung des FGFR-Inhibitors geführt. Eine aktuelle Subgruppenanalyse konnte nun zeigen, dass der Benefit für die Patienten nach einem medianen Follow-up von 2 Jahren von FGFR-Alterationstyp, Tumorlokalisation, dem Vorhandensein viszeraler Metastasen oder einer vorangegangenen Immuntherapie unabhängig ist. Hatten die Patienten zuvor eine Chemotherapie erhalten, wirkte sich dies allerdings ungünstig auf das Überleben aus. Die entsprechende Fallzahl war aber gering.

Im Rahmen der Untersuchung wurde unterschieden, welcher Art die FGFR-Alteration war (Mutationen (m) und/oder Fusionen (f) wurden als entweder präsent (+) oder abwesend (-) identifiziert)), ob der Primärtumor im oberen oder unteren Trakt lokalisiert war, ob viszerale Metastasen vorhanden waren und ob zuvor mit Chemotherapie und/oder Immuntherapie behandelt worden war. Anhand dieser Parameter wurden dann entsprechend jeweils die Dauer des Ansprechens (DoR), das progressionsfreie Überleben (PFS) und das Gesamtüberleben (OS) ermittelt.

Ihre Vorteile auf medonline.at

  • Personalisierte Inhalte auf Ihr Profil zugeschnitten
  • DFP Fortbildung: e-Learnings, Literaturstudien & MM-Kurse
  • Aktuelle Fachartikel, State-of-the-Art-Beiträge, Kongressberichte, Experteninterviews

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos & bleiben Sie top-informiert!

LOGIN