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Harninkontinenz: Ohne Hausarzt geht gar nichts

cartoon_harnOhne Hausärzte geht gar nichts: Jeder achte Österreicher verliert zumindest gelegentlich Harn. Urologen und Gynäkologen alleine könnten diese große Zahl von Patienten nie und nimmer abklären und behandeln. (Medical Tribune 16/2017)

Eine in Wien durchgeführte Prävalenzstudie ergab vor einigen Jahren, dass etwa 30 Prozent der Frauen und zehn bis 15 Prozent der Männer jenseits des 60. Lebensjahres in den letzten vier Wochen vor der Befragung zumindest einmal Harn verloren hatten. Nimmt man alle Altersstufen und legt diese Zahlen auf ganz Österreich um, dann leben hierzulande etwa eine Million Menschen, die unter gelegentlichem oder regelmäßigem Harnverlust leiden. Durch den demographischen Wandel wird diese Zahl bis zum Jahr 2030 noch um 20 Prozent steigen.

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