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ÄK Tirol: Pole-Position für den Ärzte-Chef

Das Heimspiel ist gewonnen: Tirols Ärztekammer-Präsident Dr. Artur Wechselberger verteidigte mit 32 von 49 Mandaten die Absolute. Damit hat er wieder eine gute Startposition in der Bundespolitik – wo genug zu tun ist. (Medical Tribune 10/2017)

In Tirol konnte sich Dr. Wechselberger behaupten, für die verstorbene Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser findet er lobende Worte.
In Tirol konnte sich Dr. Wechselberger behaupten, für die verstorbene Gesundheitsministerin Dr. Sabine Oberhauser findet er lobende Worte.

Fast zwei Drittel der Mandate zu bekommen, das sei in demokratischen Systemen nicht selbstverständlich. „Wenn man da nicht zufrieden wäre, dann träumt man von Bäumen, die in den Himmel wachsen“, freut sich Dr. Artur Wechselberger über das am 25. Februar 2017 erzielte Ergebnis der Ärztekammerwahl in Tirol. Die Wahlbeteiligung war allerdings um rund vier Prozentpunkte niedriger als 2012, lag gerade noch über 50 Prozent. Wechselbergers Gruppierung „Verein unabhängiger Tiroler Ärzte“ hat auch in den einzelnen Sektionen die Nase vorn: Der Allgemeinmediziner Wechselberger holte 11 von 20 Mandaten für die angestellten Fachärzte, 6 von 11 für die Turnusärzte, 7 von 8 für die Allgemeinmediziner und 8 von 10 für die niedergelassenen Fachärzte.

Es bleibt spannend

Der stärkte Herausforderer, Dr. Ludwig Spötl von der Aktionsgemeinschaft der Tiroler Ärzte, verlor gegenüber 2012 ein Mandat und damit auch seinen bisherigen Platz 2. Dass Wechselberger Interesse hat, darüber hinaus eine weitere Funktionsperiode als bundesweiter Ärzte-Chef tätig zu sein, ist kein Geheimnis. „Alles Weitere ist Spekulation“, hält er sich im Gespräch mit der MT jedoch zurück. Das hänge von den Ergebnissen in den anderen Bundesländern ab. Für die Wahl im Juni – die neun (neuen) Länderchefs wählen den Präsidenten aus ihrer Mitte – müssten sich zunächst Teams finden. Da gehe um den Ausgleich sowohl zwischen Angestellten und Niedergelassenen als auch hinsichtlich der Regionen. Aber natürlich werde er als Präsident des Österreichischen Ärzteverbandes – einer der beiden großen Interessensgruppen (die andere ist die Vereinigung) – schauen, „dass wir entsprechende Einflussmöglichkeiten in der österreichweiten Standespolitik haben“.

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