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Leider nicht verfügbar

Foto: pappamaart/iStock

In ärmeren EU-Ländern kommen innovative Medikamente nicht oder nur mit großer Verspätung auf den Markt. Das liegt am derzeitigen Preisbildungssystem. Nun werden vermehrt Alternativen diskutiert. 

„Jeder Mensch hat das Recht auf Zugang zur Gesundheitsvorsorge und auf ärztliche Versorgung“, heißt es in Artikel 35 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union. Glaubt man zahlreichen Experten, die sich am diesjährigen European Health Forum Gastein (EHFG 2015) äußerten, dann gilt dieses Grundrecht de facto nicht für alle EU-Bürger. Denn in vielen Ländern werden neue Medikamente – vor allem im Bereich Onkologie – erst mit jahrelanger Verspätung zugelassen und erstattet. In manchen europäischen Ländern werden bestimmte Medikamente nicht einmal zugelassen, geschweige denn vom jeweiligen Gesundheitssystem bezahlt. Ob man als Patient im öffentlichen Gesundheitssystem die beste derzeit verfügbare Therapie bekommt, hängt schlicht und einfach davon ab, in welchem Land in Europa man lebt.

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