Menschen mit Diabetes besser integrieren
Im Vorfeld des Weltdiabetestages am 14. November beleuchten Experten der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) die Situation von Diabetespatienten in Österreich und stellen Forderungen an die Politik.

Christian Mikes
V.l.n.r.: Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching (Präsident der ÖDG, Wien), Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Julia Mader (ÖDG-Vorstand, First Secretary elect, Graz) und Priv.-Doz. Dr. Maria Fritsch (Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde, Graz)
In Österreich leiden derzeit rund 800.000 Menschen und damit fast 10% der Bevölkerung an Diabetes. Davon sind ca. 70% diagnostiziert, weitere 30% leben mit der Erkrankung, ohne es zu wissen. Rund 30.000 bis 40.000 Personen haben einen Typ-1-Diabetes, das sind etwa 5% aller Fälle. „Auch viele Schwangere sind von Glukosetoleranzstörungen betroffen, doch dazu liegen leider keine genauen Daten vor“, erklärte Prim. Univ.-Prof. MR Dr. Peter Fasching, MBA, Präsident der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG).
