12. Aug. 2026Seltene epileptische Enzephalopathie

Rasmussen-Syndrom: Erkrankungsalter entscheidend für den Verlauf

Das Rasmussen-Syndrom zählt zu den aggressivsten entzündlichen Epilepsie-Erkrankungen des Kindesalters. Eine aktuelle Kohortenstudie zeigt nun, dass v.a. ein früher Krankheitsbeginn mit einer raschen neurologischen Verschlechterung einhergeht. Als prognostisch besonders ungünstig erwies sich dabei eine früh auftretende Epilepsia partialis continua (EPC).

Mri scan in hands of blurred pediatrician near sad kid and woman in clinic
LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com
(Symbolbild)

Das Rasmussen-Syndrom (RS) ist eine seltene, immunvermittelte und fortschreitende epileptische Enzephalopathie. Diese beginnt typischerweise im Schulalter und betrifft nur eine Gehirnhälfte.

Charakteristisch ist eine therapieresistente fokale Epilepsie, oftmals mit einem wiederholt auftretendem Status epilepticus. Im Verlauf entwickeln sich eine fortschreitende einseitige Hirnatrophie sowie zunehmende motorische und kognitive Defizite.

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