2. Apr. 2026European Lung Cancer Congress

EGFRm NSCLC: Osimertinib-Kombi zeigt klaren Benefit gegenüber Monotherapie

Die TOP-Studie zeigt: Osimertinib in Kombinationstherapie übertrifft die Monotherapie bei TP53-mutiertem EGFR-positivem fortgeschrittenem NSCLC.

TOP-Studie zu Osimertinib bei NSCLC
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Osimertinib ist ein EGFR-TKI der dritten Generation. Es ist der weltweite Standard bei EGFR-mutiertem (EGFRm) fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) (1, 2). Erworbene Resistenzen stellen jedoch eine erhebliche Herausforderung dar. Diese betreffen insbesondere bei Hochrisikopatienten (3).

Begleitende TP53-Mutationen treten etwa bei der Hälfte der Fälle von EGFRm-fortgeschrittenem NSCLC auf. Sie sind mit einem signifikant kürzeren progressionsfreien Überleben (PFS) unter EGFR-TKI-Monotherapie assoziiert (4).

Obwohl eine Erstlinienbehandlung mit Osimertinib plus Chemotherapie das Überleben gegenüber einer Monotherapie verbessert, ist bislang unklar, welche Patienten am meisten von einer Kombinationstherapie profitieren (5, 6, 7, 8).

Die TOP-Studie befasst sich mit dieser klinischen Lücke durch einen prospektiven Vergleich der Osimertinib-Monotherapie mit der Kombinationstherapie bei Betroffenen mit gleichzeitigen EGFR- und TP53-Mutationen. Die Ergebnisse, präsentiert von Dr. Yunpeng Yan auf dem European Lung Cancer Congress 2026, zeigen signifikante Vorteile der intensivierten Therapie.

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko