Genomische Vielfalt und therapeutisches Potenzial bei seltenen Malignomen

Trotz ihres Namens machen seltene Krebsarten fast 25% aller neuen Krebsdiagnosen weltweit aus, und Patienten haben durchweg eine schlechtere Fünf-Jahres-Überlebensrate als diejenigen mit häufigen Malignomen. (1, 2) Um die Lücken im Verständnis und in der Behandlung dieser vielfältigen Tumoren zu schließen, hat die MD Anderson Rare Tumor Initiative (RTI) eines der bislang ambitioniertesten Projekte zur Charakterisierung seltener Krebsarten ins Leben gerufen.

3D-Illustration. Farbiges DNA-Molekül. Konzeptbild einer Struktur des genetischen Codes.
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Wie Prof. Scott Woodman auf dem ESMO Congress 2025 in Berlin vorgestellt hat, integriert die RTI eine umfangreiche molekulare Profilierung mit umfassenden klinischen Beobachtungen.

Ausführliche Multi-Omics-Profilierung seltener Krebsarten

Die RTI nahm dazu 1.035 Betroffenen auf, die mehr als 70 seltene Krebsarten und Subtypen repräsentierten, darunter Karzinome (38%), Weichteilsarkome (28%), neuroendokrine Tumoren (14%) und Mesotheliome (7%).

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Dieser Beitrag erschien auch im Printmagazin CliniCum onko