15. Okt. 2024Diabetische periphere Polyneuropathie

EASD: Mehr Angst und Depression, weniger Lebensqualität bei pDPN

Eine Befragung von mehr als 5.000 Personen mit Diabetes mellitus (mehrheitlich Typ 2) zeigt: Diabetische periphere Neuropathie (pDPN) ist mit eingeschränkter Lebensqualität verbunden. Äußert sich die Neuropathie in neuropathischem Schmerz, reduziert dies die Lebensqualität weiter und fördert Depression und Angst. Das hat nicht zuletzt auch soziökonomische Folgen.

Konzept von Rückenschmerzen. Eine Holzfigur stellt Rückenschmerzen dar.
Foto: Alrandir/AdobeStock

Rund 50% aller von Diabetes Betroffenen entwickeln im Krankheitsverlauf eine diabetische periphere Neuropathie (pDPN). Diese führt bei ungefähr jeder dritten Person zu neuropathischen Schmerzen. pDPN reduziert die Lebensqualität und kann zu Angst und Depression führen. Über den Einfluss von neuropathischem Schmerz auf diese Zustandsbilder ist jedoch wenig bekannt, so Dr. Mette Borbjerg vom Aalborg Universitätsspital. Um Evidenz in dieser Frage zu schaffen, führte eine Gruppe des Steno Diabetes Center North Denmark eine Studie durch, die Lebensqualität, psychische Gesundheit und sozioökonomische Faktoren bei Menschen mit Diabetes mit oder ohne neuropathischen Schmerz vergleicht und unter anderem die Fragen nach dem Einfluss der pDPN und dabei insbesondere des neuropathischen Schmerzes auf die Lebensqualität beantworten sollte.

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