
Darmkrebs: ctDNA-Check kann Vorgehen nach OP beeinflussen
Das Ergebnis einer postoperativen Liquid Biopsy zur Detektion von ctDNA könnte sich dazu eignen, die Therapie des Kolonkarzinoms anzupassen – und zwar je nach Befund entweder zu eskalieren oder zu deeskalieren.

Schon länger wird die Flüssigbiopsie als wenig invasive Methode zur Kontrolle von Tumorwachstum und Therapieansprechen beim kolorektalen Karzinom (CRC) untersucht. Jetzt deuten die Daten der PEGASUS-Studie darauf hin, dass das Ergebnis der Untersuchung auf eine postoperativ im Blut vorhandene ctDNA geeignet sein könnte, um die adjuvante Therapie des Kolonkarzinoms (Stadium III und Stadium II mit hohem Risiko) zu eskalieren oder zu deeskalieren. Ziel ist dabei, mehr Betroffene zu heilen und gleichzeitig denjenigen mit günstiger Prognose unnötige Behandlungen zu ersparen.